Buckelschweißen

Buckelschweißen ist eine sehr leistungsstarke Variante des Widerstandspressschweißens. Es bietet Vorteile bei der Automation, da mehrere Punkte während eines Arbeitsgangs geschweißt werden können. Dieses Verfahren findet vor allem im Maschinenbau Anwendung.

 

In einem der zu verbindenden Bauteile werden eine oder mehrere Erhöhungen (Schweißbuckel) eingebracht. Durch die Geometrie des Buckels ist der Bereich des Stromüberganges genau definiert, denn nur die Buckel liegen nun auf dem zu verschweißenden Bauteil auf. Im Gegensatz zum Punktschweißen werden auch andere Elektroden verwendet: flache Kupferelektroden. Während des Schweißvorgangs schmilzt der Buckel teilweise auf und bildet eine Verbindung mit dem angedrückten Bauteil.

 

Man kann auch natürliche Buckel für diese Art von Schweißvorgang nutzen. Dies findet beispielsweise Anwendung beim Schweißen von Gittern, dem Kreuzdrahtschweißen. Der Strom fließt dabei durch die Kontaktstellen der sich überkreuzenden Gitterstäbe, die sich an dieser Kontaktstelle erwärmen. Eine Schweißverbindung entsteht. Mehr zum Thema Gitterschweißungen finden Sie in unserem Anwendungsbeispiel Industrial Solutions.

 

Die für das Buckelschweißen erforderlichen hohen Ströme sind eine Spezialität von Harms+Wende. Mehrere hundert kA Strom, bei Einsatz der Invertertechnik, sind technische Pionierleistungen der Harms+Wende-Entwicklung. Dies gilt ebenso für die Überwachung von Buckelschweißungen durch speziell entwickelte Überwachungsfunktionen.