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HARMS & WENDE

Aufbau einer Widerstandsschweißmaschine

In der Praxis existieren die unterschiedlichsten Bauformen von Schweißmaschinen. Dies können ortsfeste Einrichtungen, sogenannte Ständerschweißmaschinen, aber auch bewegliche Einrichtungen, sogenannte […]

Aufbau einer Widerstandsschweißmaschine

In der Praxis existieren die unterschiedlichsten Bauformen von Schweißmaschinen. Dies können ortsfeste Einrichtungen, sogenannte Ständerschweißmaschinen, aber auch bewegliche Einrichtungen, sogenannte Schweißzangen, sein. Neben den weit verbreiteten Standardmaschinen und –zangen gibt es sehr viele verschiedene Sondermaschinen. Bei den Ständermaschinen wird nach der Schweißanwendung zwischen Punkt-, Buckel- und Nahtschweißmaschinen unterschieden. Wobei auch kombinierte Maschinen angeboten werden, die je nach eingesetztem Werkzeug als Punkt- oder Buckelschweißmaschine arbeiten können. Bei den Zangen wird hauptsächlich zwischen X- und C- Zangen unterschieden.

Die typische Widerstandsschweißmaschine besteht aus dem Gestell (Maschinenkörper), das wegen der notwendigen hohen Kräfte stabil ausgeführt sein muss, dem Sekundärkreis aus den Armen mit den stromführenden Teilen zum Schließen des Stromkreises, dem Schweißtransformator, der gewöhnlich im Grundgestell oder Maschinenkörper untergebracht ist, dem Krafterzeugungssystem (pneumatisch, hydraulisch oder elektrisch) und der Stromversorgung bestehend aus Steuer- und Leistungselektronik. Nicht zu vergessen ist die Kühlung.

In der Regel ist dies ein Wasserkühlkreis zum Anschluss an eine externe Einspeisung oder an ein separates Kühlgerät. Der Schweißstart kann über separate Schalter, Fuss- oder Zweihandbedienpult bei manueller Auslösung oder durch Anbindung an eine übergeordnete SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung) bei automatisiertem Ablauf, erfolgen.

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