Sie befinden sich hier:
Home » Schweißbarkeit und Schweißeignung

HARMS & WENDE

Schweißbarkeit und Schweißeignung

Die Schweißbarkeit der zu verbindenden Bauteile hängt im Wesentlichen von den Einflussgrößen „Werkstoff“, „Konstruktion“ und „Fertigung“ ab. Diese drei Einflussgrößen […]

Schweißbarkeit und Schweißeignung

Die Schweißbarkeit der zu verbindenden Bauteile hängt im Wesentlichen von den Einflussgrößen „Werkstoff“, „Konstruktion“ und „Fertigung“ ab. Diese drei Einflussgrößen sind hinsichtlich ihrer Eigenschaften näher zu bestimmen. Beim Werkstoff ist dies die Schweißeignung, bei der Konstruktion die Schweißsicherheit und bei der Fertigung die Schweißmöglichkeit. Für die Schweißbarkeit gehen diese drei Eigenschaften bzw. Einflussgrößen zu ungefähr gleicher Bedeutung ein. Gerade beim Widerstandsschweißen ist die Beurteilung der Schweißbarkeit von großer Bedeutung. Hier die wichtigsten Kriterien dafür.

Beim Werkstoff haben die chemische Zusammensetzung, die metallurgischen Eigenschaften, die Oberflächenbeschaffenheit und die generellen physikalischen Eigenschaften einen wesentlichen Einfluss auf die Schweißeignung. In erster Linie entscheidend für die Schweißeignung sind die elektrische Leitfähigkeit, die Schmelztemperatur und die Wärmeleitfähigkeit als physikalischen Eigenschaften eines Werkstoffes. Bei der Oberflächenbeschaffenheit sind es die Rauigkeit, Verunreinigungen und die Beschichtungen des Werkstoffes, die direkt die Schweißeignung beeinflussen.

Im Bereich Metallurgie wirken sich die Korngröße, Einschlüsse im Material, die Gefügeausbildung und das Umwandlungsverhalten auf die Schweißeignung aus. Die Festigkeit, die Heißrissneigung, die Alterung und das Verhalten der Schmelze beim Erstarren sind hinsichtlich der chemischen Zusammensetzung maßgeblich für die Schweißeignung.

<< zum Lexikon << Zurück zur vorherigen Seite