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HARMS & WENDE

Widerstandsverhältnisse beim Punktschweißen

Wie schon bekannt, wird die zum Schweißen benötigte Wärme durch den Stromfluss über den elektrischen Widerstand der Schweißzone erzeugt. Entscheidend […]

Widerstandsverhältnisse beim Punktschweißen

Wie schon bekannt, wird die zum Schweißen benötigte Wärme durch den Stromfluss über den elektrischen Widerstand der Schweißzone erzeugt.

Entscheidend für die Wärmeerzeugung und damit für die Linsenbildung ist der Kontaktwiderstand zwischen den Blechen. Dieser muss deutlich größer sein als alle anderen Widerstände im Sekundärkreis. Der gesamte Übergangswiderstand besteht aus dem beschriebenen Kontaktwiderstand Blech-Blech, den beiden Übergangswiderständen Elektrode-Blech und Blech-Elektrode sowie den Stoffwiderständen der beiden Bleche und der Elektroden.

Während der Schweißung verändern sich die einzelnen Widerstände. Mit Vergrößerung von Elektrodenkraft und Temperatur erhöht sich die Berührungsfläche und der Übergangswiderstand nimmt ab. Durch die steigende Temperatur mit fortschreitender Stromzeit überwiegen die jetzt ansteigenden Stoffwiderstände.

Typisch für das Schweißen von Baustählen ist ein Einbrechen des Gesamtwiderstandes in den ersten Perioden der Schweißzeit und eine anschließende Zunahme bis zu einem Maximum. Dann kommt es durch das Nachsetzen der Elektroden zu einer Dickenreduzierung und der Widerstand nimmt wieder ab.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Schulungen in unserem Haus, die wir kundenspezifisch anbieten.

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