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06/24/2019

5. HWH-Fachtagung „Verbindungen schaffen Verbindungen“.

Von Punkt- bis zu Rollennahtschweißen – Spannung pur bei HWH

Am 16. und 17. Mai 2019 fand die 5. HWH-Fachtagung bei HWH in Hamburg statt.

Verbindungen schaffen Verbindungen

Spannung pur bei den Vorträgen

Teilnehmer der 5. HWH-Fachtagung

Mit 40 Teilnehmern aus unterschiedlichen Branchen ist die 5. Fachtagung bei Harms & Wende GmbH & Co. KG erfolgreich über die Bühne gegangen. Am 16./17. Mai 2019 trafen sich Maschinenbauer und Experten aus der Industrie zur Weiterbildung und Erfahrungsaustausch bei HWH in Hamburg.  Die unterschiedlichen Schweißprozesse beim Widerstandsschweißen standen im Fokus der diesjährigen Fachtagung. Angesichts der unterschiedlichen Fügeaufgaben, stehen die Anwender und Entscheider vor der Herausforderung, die besten Lösungen für Ihre Schweißprojekte zu finden. Im Rahmen der Fachtagung wurden auf Grund unterschiedlicher Kundenanforderungen, verschiedene Schweißlösungen präsentiert.

 

 „Themen quer durch die Praxis und eine perfekt organisierte Veranstaltung“, so die kurze Bilanz eines der Teilnehmer des HWH Workshops „Verbindungen schaffen Verbindungen“. 

 

Im ersten von drei Abschnitten der Fachtagung wurde die Dimensionierung und Auslegung der Schweißtechnik näher betrachtet. „Ohne Spannung läuft nichts“, so lautete der vielsagende Titel von Herrn Stachen von dem Trafospezialisten „Expert Transformatorenbau“. Herr Stachen erklärte die Zusammenhänge zwischen Strom und Spannung für die Auslegung des passenden Trafos. Um die Impedanz des Sekundarkreises für einen gewissen Strom zu überwinden, wird eine bestimmte Spannung benötigt. „In der Praxis stellt man häufig fest, dass die Trafowahl mehr aus der Erfahrung, als aus der Berechnung getroffen wird“, so Herr Stachen. Auf den Vortrag aufbauend ermittelte Herr Thieshen von HWH, in seiner Präsentation, die Leistungskomponenten vom Trafo bis zur Vorsicherung. Zur Sicherstellung eines störungsfreien Betriebes der Schweißanlage ist neben der Wahl des Inverters auch die Berechnung der Leistungsschalter und Vorsicherung sowie den Leitungsquerschnitten der Zuleitung für den Inverter und Trafo, notwendig.

 

Herr Drewes von AWL-Techniek Holding B.V. beschrieb am Beispiel einer Mehrpunktanlage zum Ringbuckelschweißen die Vorgehensweise zur Ermittlung der richtigen Schweißkomponenten. Herr Drewes zeigte als Maschinenbauer den Weg von der Auswahl der Komponenten bis zur Umsetzung in der Anlage. Interessant bei der Vorauswahl war besonders die Gegenüberstellung von der Netzfrequenz- zur Mittelfrequenztechnik. Die kompakte Bauweise und der schnelle Stromanstieg erwiesen sich als klare Vorteile bei der Mittelfrequenztechnik.

 

Im zweiten Teil der Tagung standen die Schweißprozesse im Fokus.

Der Einsatz von hochfesten Stählen im Karosseriebau nimmt ständig zu. Aufgrund einiger Besonderheiten des Materials ergeben sich hieraus besondere Herausforderungen an den Schweißprozess. Herr Latzel von LBPS GmbH zeigte mit dem Dynamic Conditioning-Mode von HWH einen neuen Weg zum Buckelschweißen. „Die Flexibilität einer modernen Inverter- Schweißsteuerung, wie der HWH Genius in Verbindung mit der Software XPegasus, gibt Möglichkeiten auch Schweißabläufe abseits herkömmlicher Schweißparametersätze zu programmieren“, beschrieb Herr Latzel. Durch die adaptive Vorkonditionierung wurde der Schweißprozess stabiler und die Festigkeit der Schweißung höher.

Welche neuen Möglichkeiten sich mit dem Rollennahtschweißen ergeben, zeigte der Vortrag von Herr Broda von der SLV Halle. Die Aufgabe bestand darin, ein gewobenes Hybridgewebe mit einem Anschlusselement aus Stahl zu verbinden. Diese Hybrid-Faserverbund-Verbindung wurde mit Rollennahtschweißen mit Gleichstrom geschweißt. Die Schweißverbindung ergibt sich dabei nicht durch eine Schmelze, sondern durch Diffusionsprozesse. Diese Hybrid-Verbindung wird z.B. im Schiffsbau oder in der Windenergie eingesetzt.

Herr Bui von der Anwendungstechnik bei HWH hatte gleich zwei Präsentationen vorbereitet. Einmal erzählte er die Erfolgsstory von Spin-Nut Welding als Alternative zum Aluminium Buckelschweißen. Bei dem anderen Vortrag präsentierte er, anhand eines Beispiels, die Möglichkeiten einer projektorientierten Zusammenarbeit, die Harms & Wende GmbH & Co. KG bietet. HWH begleitet Sie, als Kunde, Schritt für Schritt beim Entstehungszyklus eines Schweißprojektes.  Herr Bui wies auf die umfangreiche Laborausstattung mit den unterschiedlichen Buckelschweißanlagen und Schweißzangen hin. Selbstverständlich zählt dazu auch die Prüfung und Protokollierung der Schweißqualität Die Kunden profitieren dabei von dem breiten und fachspezifischen Knowhow von HWH über die verschiedenen Schweißverfahren und das seit mehr als 70 Jahren.

 

Der Abend stand ganz im Zeichen von Freude und Genuss. In einem schönen Ambiente mit lockerer Wohlfühlatmosphäre wurde gemeinsam, gekocht und geschlemmt. Die gemeinsame Zubereitung und der Genuss von gutem Essen verbindet Menschen, genau wie das Tagungsmotto: „Verbindungen schaffen Verbindungen“. Ein Event das viele Teilnehmer als „einfach genial“ bezeichneten.

 

Der zweite Tag begann mit dem vieldiskutierten Thema „Prozessdokumentation“. Der Begriff wird so vielseitig verwendet, dass zuerst die Frage zu klären ist: Welche Daten sollen dokumentiert werden: IST- oder SOLL-Daten? Frank Mattis vom HWH-Vertrieb zeigte die Lösungskonzepte auf, die bei den einzelnen Steuerungssystemen, möglich sind. Besonders bei der „Genius“-Steuerung ergeben sich unterschiedliche Formen der Prozessdokumentation: Dokumentation in der Datenbank von XPegasus gold oder platinum – Bauteildokumentation (BD) – Trace Tag (TT) – Prozess-Daten-Kommunikation (PDD). Herr Mattis erläuterte die Konzepte und gegenseitige Abgrenzung der einzelnen Varianten. Ein topaktuelles Thema griff Herr Kretzschmar von dem weltweit bekannten und erfolgreich agierenden Unternehmen webasto auf: „Qualitätssicherung und Prozessdokumentation in der Praxis“. Wiederholt auftretende Probleme beim Verschweißen von Glühstiftdrähten mit Glühstiftleitungen veranlasste webasto eine Lösung zur Qualitätssicherung zu finden. Auch metallurgische Untersuchungen bei namhaften Instituten und dem Vorgehen nach der 8D-Methodik führten nicht zum gewünschten Erfolg. Erst durch den Einsatz von PQS (Prozess-Qualitäts-Sicherungssystem), von der HWH-Tochter HWH-QST, konnte Abhilfe geschaffen werden. Durch die Einführung des PQS-Systems entstand bei webasto nicht nur ein besseres Verständnis für den Schweißprozess, sondern auch eine nachhaltige Reduzierung der Reklamation. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit PQS vertraut webasto, bei allen aktuellen und künftigen Schweißanlagen, auf das PQS-System von HWH-QST.

Ein weiteres Highlight gab es zum Schluss der Fachtagung. Der Entwicklungsleiter von HWH Herr Dr. Peschl verknüpfte das Thema „Kommunikation der Gegenwart – Kommunikation der Zukunft“ mit einer TED-Umfrage bei den Teilnehmern. Die Teilnehmer konnten über das Smartphone interaktiv mitarbeiten. Besonders bei der Frage nach der Schweißsteuerung der Zukunft war es spannend zu verfolgen, wie die Umfrageergebnisse aussehen. Die Experten waren sich mehrheitlich einig, dass der Weg zu ganzheitlichen Lösungsansätzen (Stichwort: Big Data-Anlayse, einfache Benutzerführung, lernende Regelung und Überwachung) tendiert. Das Thema „Kosten“ wurde dabei nicht so hoch bewertet. Nach der Abstimmung am Smartphone wurden die Ergebnisse live angezeigt. Die Diskussion hat auch die Fragen nach der Sicherheit und der Standardisierung von Schnittstellen aufgeworfen. Einerseits sollen die Daten zusammengeführt werden, andererseits pocht jeder Prozessbeteiligter auf „seine“ Schnittstelle.

 

Einig waren sich alle Experten, dass man im Rahmen eines Projektes frühzeitig, also zu Beginn des Projektes, über die Anforderungen an die Prozesse und Daten sprechen muss und nicht erst nach dem die Anlage schon beim Kunden steht. Dies ist auch die Absicht und das Motto der Veranstaltung: „Verbindungen schaffen Verbindungen“. 

Durch den Erfahrungsaustausch erhielten alle Besucher Anregungen und Tipps für den täglichen Umgang Ihrer Schweißprojekte. Die durchweg positive Resonanz ist für uns Ermutigung und Ansporn zugleich, auch in Zukunft weitere Fachveranstaltungen zu planen. „Super Themen, tolle Redner und ein fantastisches Rahmenprogramm – ich werde wiederkommen“ so die Antwort eines Teilnehmers auf die Frage nach der Beurteilung des Workshops. „Für jede Schweißaufgabe, die passende Steuerung“.

 

Harms & Wende unterstützt Sie nicht nur heute, sondern auch noch morgen mit innovativen Lösungen für Ihre Schweißprojekte.

 

Sollten Sie weitere Informationen zur Fachtagung wünschen – so rufen Sie einfach an!

 

 

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